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Landtag berät über Besoldung der Lehrkräfte und verweist auf die bevorstehenden Verhandlungen mit der GEW


Die CDU – Landtagsfraktion hat auf der ersten Beratung des Landtages einen umfangreichen Antrag zur Erhöhung der Besoldung und der Attraktivität der Laufbahnen der Lehrkräfte im Schulbereich des Landes Brandenburg eingebracht. Der Antrag der CDU-Fraktion hat wesentliche Forderungen der GEW Brandenburg aufgegriffen. Die Regierungsfraktionen haben allerdings den Antrag mehrheitlich abgelehnt und auf die am 6. Oktober 2017 beginnenden Verhandlungen mit der GEW verwiesen.

Die grundlegenden Forderungen der GEW Brandenburg in den Verhandlungen sind:
  1. Alle Lehrkräfte, insbesondere auch im Grundschulbereich, sind nach A13 / E13 zu vergüten.
  2. Ausbringung und Besetzung von Beförderungs- und Funktionsämtern in allen Schulformen und -stufen.
  3. Vor dem ersten selbständigen Unterricht müssen Lehrkräfte mit Seiteneinstieg in einem mindestens 3-monatigen Grundkurs für die Tätigkeit in Schule vorbereitet werden. Ab Beginn dieser Qualifizierung müssen Lehrkräfte mit Seiteneinstieg unbefristete Verträge mit entsprechender Probezeit erhalten. Gleichzeitig ist erforderlich, dass durch das MBJS fachliche und methodische Handreichungen für Lehrkräfte mit Seiteneinstieg entwickelt werden, die sie in ihrer Unterrichtstätigkeit unterstützen und begleiten.
  4. Den Lehrkräften mit Seiteneinstieg müssen Möglichkeiten der berufsbegleitenden Qualifizierungen zum Erwerb der Laufbahnvoraussetzungen angeboten und diese Möglichkeiten müssen durch Abminderungsstunden unterstützt und abgesichert werden.
  5. Die Grundversorgung des Unterrichts und deren Qualität müssen Vorrang vor allen anderen Maßnahmen und Reformvorhaben im Schulbereich erhalten.
  6. Entlastung der Lehrkräfte durch Erhöhung der Anzahl der Ermäßigungsstunden für Sonderaufgaben und im Alter.




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